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Portrait Wolfgang Hermann

In einer auf Visualisierung beruhenden Welt ist das Augenlicht wohl der wichtigste unserer fünf Sinne.
Das Fernsehen dominiert unsere Mediengesellschaft, Zeitungen und Zeitschriften ergänzen das Informationsangebot.
Jedes Gerät ist mit einer schriftlichen oder visualisierten Gebrauchsanweisung versehen, Piktogramme weisen den Weg und Schilder warnen vor Gefahren. Für einen Blinden bleibt das alles verschlossen und er hat Mühe, sich zurecht zu finden.

Trotz all dieser Hindernisse blickt Wolfgang Hermann auf ein erfülltes und produktives Berufs- und Privatleben zurück.
Als Kind verunglückt er, mit 17 Jahren ist seine Sehkraft eingeschränkt, mit 32 Jahren ist er völlig blind.

Resignation ist für ihn trotzdem ein Fremdwort. Im Gegenteil: ihm eigen ist ein latenter Widerspruchsgeist, ein: Jetzt erst recht!
Ohne staatliche Behindertenprogramme ging und geht er durch sein Leben.
Er war Produktionsleiter einer Metallgießerei, betrieb eine Hühnerfarm, nimmt am gesellschaftlichen Leben teil und ist, nicht zuletzt, ein versierter Hobbyhandwerker.

Dieses Hobby machte ihn überregional bekannt. Ein Haus hat er komplett saniert und sein jetziges Haus baut er seit einigen Jahren mit erheblicher Eigenleistung. Er plante das Haus nach seinen Wünschen und Bedürfnissen, deckte das Dach selbst ein, verlegt Fliesen und vieles mehr.

Das muss ihm erst mal einer nachmachen...